Integrative Psychotherapie (nach dem Heilpraktikergesetz)

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Der Maßanzug für Seele, Geist und Körper

Einige sind der Ansicht, dass die gängigen Therapieverfahren nicht immer den Menschen in seiner ganzen komplexen Individualität berücksichtigen. Sie plädieren für einen übergreifenden Ansatz, wie ihn die integrative Psychotherapie anbietet.

Wegbereiter dafür war und ist der 2005 verstorbene Klaus Grawe, Psychologischer Psychotherapeut und Hochschullehrer mit dem Tätigkeitschwerpunkt Psychotherapieforschung. Bis kurz vor seinem Tod arbeitete Grawe an der Validierung der folgenden Wirkfaktoren, die therapieschulenübergreifend notwendige Voraussetzungen für das Gelingen von Psychotherapie seien:

 

  • Die therapeutische Beziehung oder auch der Rapport: die hohe Qualität der Beziehung zwischen Therapeut und Klient trägt signifikant zu einem besseren Ergebnis bei, weshalb die Begegnung 'auf Augenhöhe' grundlegendes Merkmal meiner Arbeit ist.
  • Die Ressourcenaktivierung: die individuellen Eigenarten, die Sie als Mensch mitbringen, werden als positive Ressource für das therapeutische Vorgehen genutzt. Das betrifft die vorhandene motivationale Bereitschaft, Fähigkeiten und Interessen.
  • Die Problemaktualisierung: die Thematik, die in der Therapie bearbeitet werden soll, wird unmittelbar erfahrbar. Das kann z. B. bedeuten, dass wir reale Situationen aufsuchen, in denen die Probleme auftreten, oder dass Sie sie durch besondere therapeutische Techniken wie intensives Erzählen, Imaginationsübungen, Rollenspiele o. ä. erlebnismäßig aktualisieren.
  • Die motivationale Klärung: die Therapie fördert ein klareres Bewusstsein für die Ursprünge, Hintergründe und aufrechterhaltenden Faktoren des für Sie problematischen Erlebens und Verhaltens.
  • Die Problembewältigung: die Therapie unterstützt darin, positive Bewältigungserfahrungen im Umgang mit Ihren Problemen zu machen.

Die integrative Psychotherapie geht insgesamt davon aus, dass die individuelle Einmaligkeit eines Menschen und seine jeweilige Lebenssituation es erfordern, in jedem Einzelfall einen individuellen, maßgeschneiderten Therapieansatz unter Zugrundelegung dieser Wirkfaktoren zu entwickeln.

Dieser muß immer auch flexibel an den Therapiefortschritt angepasst und verändert werden können.

Der Realitätsrahmen (Zeit, Mittel, Rahmenbedingungen) muss dabei ebenso berücksichtigt werden, wie der ganze Mensch: Körper, Geist, Seele - sowie selbstverständlich auch seine Umwelt - das System, in dem er lebt. Falls gewünscht, hilfreich und bereit, werden wichtige Bezugspersonen dabei gerne einbezogen. 

Die Therapie kann immer Anteile der folgenden psychotherapeutischen Verfahren  beinhalten:

  • Hypnosetherapie
  • Kognitive Verhaltenstherapie
  • Gesprächstherapie n. Rogers
  • Gestalttherapie
  • Systemische Therapie
  • Energiearbeit

Mein Ansatz ist es, die jeweils passenden Komponenten dieser Therapieverfahren zusammenzustellen, um Ihnen eine ganz persönliche und maßgeschneiderte Anwendung anbieten zu können.